Wird in der Konfiguration von Bordeaux-Flüssigkeit Kupfersulfat verwendet

Kurzbeschreibung:

● Kupfersulfat-Pentahydrat ist eine anorganische Verbindung
Chemische Formel: CuSO4 · 5H2O
CAS-Nummer: 7758-99-8
Funktion: Kupfersulfat ist ein gutes Fungizid, das zur Bekämpfung von Krankheiten verschiedener Nutzpflanzen eingesetzt werden kann.


Produktdetails

Produkt-Tags

Technische Indikatoren

Artikel

Index

CuSO4.5H2O % 

98,0

As mg/kg ≤

25

Pb mg/kg ≤

125

Cd mg/kg ≤

25

Wasserunlösliche Stoffe % 

0,2

H2SO4 % ≤

0,2

Produktverwendungsbeschreibung

In der Landwirtschaft findet Kupfersulfat vielfältige Anwendung. Es wird hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung verschiedener Krankheiten an Obst, Erbsen, Kartoffeln usw. eingesetzt und erzielt dabei gute Ergebnisse. Kupfersulfat kann zur Pilzbekämpfung verwendet werden. In Kombination mit Kalkwasser bildet es Bordeauxbrühe, die als Regenerationsmittel zur Vorbeugung von Pilzbefall an Zitronen, Weintrauben und anderen Kulturpflanzen sowie zur Verhinderung von Fäulnis eingesetzt wird. Mikrobieller Dünger ist zudem ein Spurenelementdünger, der die Chlorophyllwirkung verbessert. Dadurch wird der vorzeitige Chlorophyllabbau verhindert. Kupfersulfat kann außerdem zur Algenbekämpfung in Reisfeldern eingesetzt werden.

Die Mischung aus Kupfersulfat und Kalkwasser wird chemisch als Bordeauxbrühe bezeichnet. Sie ist ein bekanntes Fungizid zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheitserregern an verschiedenen Pflanzen wie Obstbäumen, Reis, Baumwolle, Kartoffeln, Tabak, Kohl und Gurken. Die Bordeauxbrühe wirkt bakterizid und hemmt die Sporenkeimung bzw. das Myzelwachstum pathogener Bakterien durch die Freisetzung löslicher Kupferionen. Unter sauren Bedingungen, wenn Kupferionen in großen Mengen freigesetzt werden, kann das Zytoplasma pathogener Bakterien gerinnseln und so eine bakterizide Wirkung entfalten. Bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit und Tau oder Wasserfilm auf der Blattoberfläche ist die Wirkung stärker, jedoch kann es bei Pflanzen mit geringer Kupfertoleranz leicht zu Phytotoxizität kommen. Die Bordeauxbrühe hat eine Langzeitwirkung und wird häufig zur Vorbeugung und Bekämpfung verschiedener Krankheiten an Gemüse, Obstbäumen, Baumwolle, Hanf usw. eingesetzt. Sie ist besonders wirksam gegen Blattkrankheiten wie Falschen Mehltau, Anthraknose und Krautfäule der Kartoffel.

Konfigurationsmethode

Es handelt sich um eine himmelblaue kolloidale Suspension aus ca. 500 g Kupfersulfat, 500 g Branntkalk und 50 kg Wasser. Die Mengenverhältnisse können je nach Bedarf angepasst werden. Das Verhältnis von Kupfersulfat zu Branntkalk und die Wassermenge richten sich nach der Empfindlichkeit der Baumart gegenüber Kupfersulfat und Kalk (weniger Kupfersulfat für kupferempfindliche Arten, weniger Kalk für kalkempfindliche Arten), den zu behandelnden Pflanzen, der Anwendungszeit und der Temperatur. Übliche Mischungsverhältnisse für Bordeauxbrühe sind: Äquivalente Formel (Kupfersulfat:Branntkalk = 1:1), Vielfaches (1:2), halbes Volumen (1:0,5) und Vielfaches (1:3–5). Die Wassermenge beträgt in der Regel das 160- bis 240-fache. Zubereitung: Kupfersulfat in der Hälfte der Wassermenge, Branntkalk in der anderen Hälfte lösen. Nach vollständiger Auflösung beides gleichzeitig und unter ständigem Rühren langsam in ein separates Gefäß gießen. Alternativ kann man auch 10–20 % wasserlöslichen Branntkalk und 80–90 % wasserlösliches Kupfersulfat verwenden. Nach vollständiger Auflösung die Kupfersulfatlösung langsam unter ständigem Rühren in die Kalkmilch gießen, um Bordeauxbrühe zu erhalten. Die Kalkmilch darf jedoch nicht in die Kupfersulfatlösung gegeben werden, da dies die Qualität und die Kontrollwirkung beeinträchtigt.

Vorsichtsmaßnahmen

Für die Zubereitung des Präparats sollten keine Metallgefäße verwendet werden. Die besprühten Geräte müssen umgehend gereinigt werden, um Korrosion zu vermeiden. Das Präparat darf nicht an Regentagen, bei Nebel oder wenn der Morgentau noch nicht abgetrocknet ist, angewendet werden, um Pflanzenschäden zu verhindern. Es darf nicht mit alkalischen Pflanzenschutzmitteln wie Kalkschwefellösung gemischt werden. Der Abstand zwischen den beiden Anwendungen beträgt 15–20 Tage. Die Anwendung sollte 20 Tage vor der Obsternte eingestellt werden. Einige Apfelsorten (z. B. Golden Crown) neigen nach der Behandlung mit Bordeauxbrühe zu Rost. In diesem Fall sollten andere Pflanzenschutzmittel verwendet werden.

Produktverpackung

2
1

1.Verpackt in kunststoffbeschichteten Gewebesäcken mit einem Nettogewicht von je 25 kg/50 kg, 25 MT pro 20FCL.
2.Verpackt in kunststoffgefütterten gewebten Jumbo-Säcken mit einem Nettogewicht von je 1250 kg, 25 MT pro 20FCL.

Flussdiagramm

Kupfersulfat

Häufig gestellte Fragen

1. Sind Sie ein Handelsunternehmen oder ein Hersteller?
Wir sind ein Handelsunternehmen und verfügen über eine eigene Fabrik.
2. Wie kontrollieren Sie die Qualität?
Wir sichern unsere Qualität durch unsere werkseigene Prüfabteilung. Auf Wunsch führen wir auch Prüfungen durch BV, SGS oder andere Drittanbieter durch.
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